NEUES STÜCK

danke

Liebes Publikum!

Die vorläufig letzte Vorstellung von Ferdinand von Schirachs erstem Theaterstück TERROR ist am 2. Juli im Linzer Landesgericht erfolgreich über die Bühne gegangen.
Über 2.700 Personen haben die insgesamt 18 Vorstellungen besucht und als Schöffen den Angeklagten dabei
17 mal frei gesprochen  und einmal verurteilt.
Wir bedanken uns für die Begeisterung und das unglaubliche Interesse, das Sie unserer Produktion entgegen gebracht haben.

Da die Nachfrage nach Karten ungebrochen anhält, wird es im

MÄRZ 2017
eine WIEDERAUFNAHME
im Landesgricht Linz geben.

Termine und Kartenreservierung ab September 2016

 

 

Ist es erlaubt, unschuldige Menschen zur Rettung anderer unschuldiger Menschen zu töten?
Oder anders gesagt:
Darf das Leben von 164 Menschen gegen das Leben von 70.000 Menschen abgewogen werden?

Dieses Zitat aus dem ersten Theaterstück des deutschen Erfolgsautors Ferdinand von Schirach bildet das Kernthema des Justizdramas und stellt die Frage nach der Antas tbarkeit der Würde eines Menschen zur Rettung Anderer. Selten ist Theater so bedrückend aktuell wie mit diesem Stück. Wie wollen wir in Zukunft leben? Müssen wir in Zeiten um sich greifenden Terrors zugunsten der Sicherheit auf unsere Freiheit verzichten? Welche Gründe kann es geben, um ein Unheil durch ein anderes, vermeintlich kleineres Unheil abzuwehren? Und wie hätte man selbst entschieden? TERROR wirft viele Fragen auf, stellt bisherige Antworten in Frage und zeigt, wie wenig eindeutig Entscheidungen rechtlich und moralisch beantwortet werden können – aber dennoch müssen.

Seit der doppelten Uraufführung in Frankfurt und Berlin Anfang Oktober letzten Jahres reißen sich die Bühnen um die Aufführungsrechte des Stückes. TERROR gilt seither als das Erfolgsstück des Jahres 2015.

theater@work zeigt als erste Bühne in Österreich das Stück des Autors, der auch Jurist ist, im Großen Schwurgerichtssaal des Linzer Landesgerichts.

Mit

Alfred Rauch, Simon Jaritz, Christian Lemperle, Lisa Schrammel, Peter Andreas Landerl, Katharina Schraml und Maximilian Modl

Regie: Heidelinde Leutgöb
Ausstattung: Isabella Reder

Regieassistenz: Anja Baum
Juristische Beratung: Mag. Maximilian Modl

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

Benjamin Franklin