AKTUELLES STÜCK

  TERROR 2 Christian Lemperle, Simon JAritz, Lisa Schrammel   picture-0054  picture-0006

   WIR FREUEN UNS SEHR ÜBER DEN GROSSEN ZUSPRUCH, DEN UNSERE PRODUKTION “TERROR”AUCH BEI DER WIEDERAUFNAHME
UND DER TOUR DURCH VERSCHIEDENE ÖSTERREICHISCHE LANDESGERICHTE ERHÄLT:

VIELE VORSTELLUNGEN sind bereits AUSVERKAUFT.
Für diese Vorstellungen können wir Ihnen nur empfehlen, es an der Abendkassa im Landesgericht zu versuchen.
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WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH!


Rahmenveranstaltung anlässlich der Aufführungsserie des Stückes TERROR von Ferdinand von Schirach am Landesgericht für Strafsachen Graz

TERROR: Wieviel wiegt ein Menschenleben?

Podiumsdiskussion

Mittwoch 15. März 18:30 Uhr

Rechtswissenschaftliche Fakultät Graz

Terroristen entführen ein Flugzeug mit 164 Personen an Bord. Es steuert auf ein vollbesetztes Fußballstadion zu.
Was tun? Soll/darf das Flugzeug abgeschossen werden und opfert man 164 Passagiere,
um 70.000 Menschen im Stadion zu retten? Das Theaterstück TERROR  von Ferdinand von Schirach rollt diese Frage in einem fesselnden Justizdrama auf
und lässt letztlich die Zuschauer entscheiden.

Unter der Leitung von ao.Univ.-Prof. Dr. Anita Ziegerhofer vom Institut für Rechtswissenschaftliche Grundlagen an der Uni Graz
werden Sie auf eine spannende Reise durch Recht, Ethik und Moral entführt und sich fragen:
Können Menschenleben gegeneinander aufgewogen werden? Ist die Würde eines Menschen zur Rettung anderer antastbar?
Müssen wir in Zeiten, in denen der Terror immer mehr zur Realität wird,
zugunsten der Sicherheit auf unsere Freiheit verzichten?

Mit

Prof. Dr. Christoph Bezemek (Institut für Öffentliches Recht, Uni Graz)
Heidelinde Leutgöb (theater@work, Regisseurin der Theaterproduktion)
Leitender Staatsanwalt Univ.-Prof. Dr. Thomas Mühlbacher (Staatsanwaltschaft Graz sowie Institut für Strafrecht, Uni Graz)
Prof. Dr. Leopold Neuhold (Institut für Ethik und Gesellschaftslehre, Uni Graz)

Zeit: MI 15. März 2017, 18.30 Uhr
Ort: Sitzungszimmer der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Universitätsstraße 15, 2. Stock, Bauteil A, 8010 Graz
Anmeldung: alumni@uni-graz.at,  0316/380-1820

EINTRITT FREI

Eine Kooperationsveranstaltung von Rechtswissenschaftlicher Fakultät, 7. fakultät, theater@work und JUS-Club.

 


 

 

Ist es erlaubt, unschuldige Menschen zur Rettung anderer unschuldiger Menschen zu töten?
Oder anders gesagt:
Darf das Leben von 164 Menschen gegen das Leben von 70.000 Menschen abgewogen werden?

Dieses Zitat aus dem ersten Theaterstück des deutschen Erfolgsautors Ferdinand von Schirach bildet das Kernthema des Justizdramas und stellt die Frage nach der Antastbarkeit der Würde eines Menschen zur Rettung Anderer. Selten ist Theater so bedrückend aktuell wie mit diesem Stück. Wie wollen wir in Zukunft leben? Müssen wir in Zeiten um sich greifenden Terrors zugunsten der Sicherheit auf unsere Freiheit verzichten? Welche Gründe kann es geben, um ein Unheil durch ein anderes, vermeintlich kleineres Unheil abzuwehren? Und wie hätte man selbst entschieden? TERROR wirft viele Fragen auf, stellt bisherige Antworten in Frage und zeigt, wie wenig eindeutig Entscheidungen rechtlich und moralisch beantwortet werden können – aber dennoch müssen.

Seit der doppelten Uraufführung in Frankfurt und Berlin Anfang Oktober letzten Jahres reißen sich die Bühnen um die Aufführungsrechte des Stückes. TERROR gilt seither als das Erfolgsstück des Jahres 2015.

theater@work zeigte die Österreichische Erstaufführung mit großem Erfolg im Mai/Juni 2016 im Landesgericht Linz.

Mit

Alfred Rauch, Simon Jaritz, Christian Lemperle, Lisa Schrammel, Peter Andreas Landerl, Katharina Schraml und Maximilian Modl

Regie: Heidelinde Leutgöb
Ausstattung: Isabella Reder

Regieassistenz: Anja Baum
Juristische Beratung: Mag. Maximilian Modl

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

Benjamin Franklin